»Wir standen eine Weile Schlange vorm Trust und hatten es von daher auch leichter, den Laden zu finden: immer schön hinten anstellen. Wir waren zwar eine größere Gruppe, aber hatten uns schon nach Dringlichkeit eines Getränks oder einer Toilette angestellt. Erster Schwung von Mädels rein, ab zur Bar/zum Klo. Ich hatte zu dem Zeitpunkt nur noch das dringende Verlangen nach Cola oder Club Mate oder eben irgend etwas anderes ohne Alkohol. Frage nach der Karte: Ham wa nich. Frage nach Club Mate: Geh zum Späti um de Ecke, von mir kriegste keen. Frage nach Cola oder Wasser: Ham nur Red Bull Cola, dit muss dir reichen. Ok, dann also die klebrig süße Minicola von Red Bull zum überzogenen Preis. (…)«
— Svenja G. bei yelp übers Trust. Tja, man geht da halt nicht hin, wenn man Mitte nicht mag.
8 notes July 3, 2011 · 22:17
Zeit Online - Modedesigner Marc Jacobs - 66 Fragen an Marc Jacobs ↩
Zweiter Stock im Mitglieder-Club Soho House, Berlin. Er ist für zwei Tage in der Stadt, um für das Bekleidungshaus Peek & Cloppenburg einen Preis zu verleihen. Dies ist kein exklusiver Termin: Der Modemacher spricht mit den Zeitschriften »Glamour«, »stern«, »In-Style«, »Sportswear International«, »Gala«, »Brigitte«, »Bunte« und dem »ZEITmagazin«. Untersagt, so die Pressefrau, sind Fragen über Wirtschaft und Politik; Voraussetzung für das Gespräch ist, dass die Wortkombination »Peek & Cloppenburg Designer for Tomorrow Award« einmal fällt. 20 Minuten Interview mit Marc Jacobs, dem, wie alle sagen, wichtigsten Modemacher der Gegenwart. Es könne sein, so die Pressefrau, dass die Interviewzeit, weil die Termine derartig drängten, kurzfristig auf 18 Minuten gekürzt werde.
Eintritt ins Interviewzimmer: Er läuft da, mit einer Zigarette in der Rechten, dem Mobiltelefon in der Linken, auf und ab. An einem Tisch im Hintergrund sitzen die deutsche Pressefrau, die amerikanische Pressefrau und ein junger Mann mit Turnschuhen, sein persönlicher Assistent. Man will von ihm natürlich genau wissen, was er anhat: Kniebundhose, Kniestrümpfe, Church-Schuhe, Hemd mit hohem Kragen, Gold-Rolex, Brille. Unter dem Hemdstoff zeichnen sich Bodybuilder-Muskeln ab. Er sieht in etwa so aus, wie man als hipper Schwuler im Jahr 1988 aussah: interessant. Das wird ein Fest der banalen Fragen, wir wollen hier, was an Oberflächlichkeit in einer Unterhaltung möglich ist, noch einmal alles in den Schatten stellen. Statt der üblichen 99 brauchen wir nur 66 Fragen: Reicht. Ihm werden nun die Regeln des Interviews erklärt (kurze Fragen, kurze Antworten, kein Bullshit). Professionell lächelnder, im Sitzen leicht nach vorn gebeugter Modemacher. Die Zigarette brennt.
July 3, 2011 · 20:07
Potsdam Is Better Than Hamptons as Millionaires Buy Villas ↩
“If Berlin is Germany’s New York, Potsdam is better than the Hamptons or Long Island because the commute is shorter and it has everything from shopping to culture,” said Victoria von Koeckritz, a real-estate broker at Engel & Voelkers based in the city.
Potsdam was chosen by Friedrich as the site for Sanssouci, the summer palace he had built in the 18th century to allow him to escape the cares of office and court pomp of the capital. This, along with palaces and parks at Babelsberg, Sacrow and other parts of Potsdam were added to Unesco’s list of world heritage properties in 1990.
July 3, 2011 · 19:49
Mit Stil in Berlin - Dat kannste echt nich' bringen! ↩
Wenn sie jetzt noch kapieren, dass man auf einem Berliner Flohmarkt nicht mit einem 100-Euro-Schein bezahlen kann, kommen wir vielleicht noch ins Geschäft.
6 notes July 3, 2011 · 19:46
»If London feels like a European New York; Berlin feels like a European Portland or an Austin or a Boulder. And perhaps one day a European San Francisco.«
— TechCrunch: London is gonna be pissed, but we prefer Berlin for Startups
15 notes May 22, 2011 · 20:27
It’s amazing outside right now
May 15, 2011 · 19:08